FAQ & Begriffserklärungen

Wichtige Hinweise für Krankenkassen und Pflegedienste
A

Abrechnungsart 2: Was ist das?

Es gibt mehrere Abrechnungsarten, mit denen Softwarehersteller abrechnen können.
Die CareSocial GmbH rechnet mit der Abrechnungsart 2 ab.
Dies bedeutet, dass die Caresocial GmbH ohne Inkassovollmacht arbeitet und somit die Pflegedienste in der Rechnungsvollmacht bleiben.
Somit dürfen keine Abrechnungsunterlagen oder Geldzahlungen der Pflegedienste an die CareSocial GmbH gesendet werden.
Sollten die Krankenkassen denoch Geldzahlungen oder Abrechnungsunterlagen an die CareSocial GmbH senden so können Diese nicht bearbeitet werden und es werden die Unterlagen an die Krankenkassen zurückgesendet.

AC/TK Kennzeichen: Wo bekommt man diese her? Bauche Ich dies unbedingt?

- nur für DTA nötig
- steht auf Leistungskatalogen der Verbände und Kassen
- zu Erfragen bei den Kassen (ev. in Rechnungsabteilung durchstellen lassen, eigene IK bereit halten)

E

Erprobungs- und Echtverfahren im DTA: Was ist der Unterschied?

Beim Erprobungsverfahren muss der Pflegedienst zusätzlich zu den elektronischen Abrechnungsdaten auch noch die Papierabrechnungen an die Krankenkasse senden.
Zu Diesen gehören der Begleitzettel für Urbelege die Einzelrechnungen und die dazugehörigen Leistungsnachweise.
Nach der Zulassung zum Echtverfahren seitens der Krankenkassen, reicht es aus wenn Sie zu den elektronischen Abrechnungen nur noch die Begleitzettel für Urbelege und die Leistungsnachweise versenden.

W

Wer bezahlt, wenn bereits SGB V-Leistungen erbracht wurden,
und die Kasse bei der Verordnungs-Genehmigung nachträglich nur einen Teil dieser Leistungen genehmigt?

Ein Auszug des GKV der Bundesrahmenempfehlungen nach 132a Abs 1 SGB V besagt:
Abs. 3) Die Krankenkasse übernimmt bis zur Entscheidung über die Genehmigung die Kosten für die von der Vertragsärztin oder dem Vertragsarzt verordneten und vom Pflegedienst erbrachten Leistungen entsprechend der Vergütungsvereinbarung nach § 132a Abs. 2 SGB V, wenn die Verordnung spätestens an dem dritten der Ausstellung folgenden Arbeitstag der Krankenkasse vorgelegt wird. Die Frist soll als gewahrt gelten, wenn die Verordnung als Fax oder als Datei der Krankenkasse vorliegt. Dieses und weitergehende Regelungen zu den Einzelheiten sind in den Verträgen nach § 132a Abs. 2 SGB V zu regeln.
Abs. 4) Kosten für genehmigte und vom Pflegedienst erbrachte Leistungen sind auch bei verfristeter Einreichung der Verordnung ab Verordnungsbeginn durch die Krankenkasse zu tragen.

Link zum Gesetzestext